Archiv für den Monat: Juni 2017

Outfit: Sailor

Und es wurde Sommer, jawohl, und das Motto was Klamotten angeht: so viel wie nötig – so wenig wie möglich. Agree? So kurz nach London und dem dort arg wechselhaften Wetter ereilte mich binnen Minuten nach meiner Rückkehr die Karmakeule, just auf dem Rückweg vom Flughafen über die Autbahn brausend und gerade zwei LKW überholend piepste und blinkte mein Auto in ungewohnter Manier. Irgendwas mit den Bremsen sagte mein Handbuch, na fantastisch. Ich kriegte beinahe einen Blutsturz, so witzig fand ich das.

(Dass ich zum jetzigen Zeitpunkt fast 3 Wochen ohne Auto und somit nicht großartig mobil in der Provinz bin, geschenkt. Wann das benötigte Ersatzteil geliefert werden kann, das weiß keine Sau. Und bestimmt auch kein Rind oder Elch oder was weiß ich.) Ich beschloss, mich daran nicht weiter aufzureiben und unnötige Energie an eine Sache zu verschwenden die ich nicht beeinflussen kann, es sei eben nur Blech und darum zweitrangig, so impfte ich mir ein.

Danke an dieser Stelle an meine Eltern, die mir großzügiger Weise ihr Auto zur Verfügung stellten solange es eben dauern möge. Was würde ich nur ohne euch tun? Ich meine, so generell!? Zuverlässige Menschen die nicht lange rumlabern sondern handeln: unbezahlbar. Verdient hättet ihr eine Privatinsel mit Cocktail-Flatrate, geben kann ich euch leider nur ungleich weniger. Memo an mich selbst: Lotto spielen…

Mit dem geliehenen Auto fuhr ich in die City. Tochter wollte ihr Taschengeld ausgeben und ich wollte einfach nur ausgehen. Und ausgeben. Tat ich dann unter anderem für eine Handy-Speicherkarte weil mich dieses ständig anmaulte der Speicher sei voll. Beim enthusiastischen Bilder-auf-SD-Karte-speichern verlor ich alle Bilder. Wie ich das geschafft habe? Noch so ein Mysterium das niemals gelüftet werden wird.
Auf die schnippische Frage ob man das seit Neuestem so trüge, blau gestreiftes Shirt zu rot gestreiften Schuhen, erwiderte ich: ob MAN das so macht weiß ich nicht. Aber ICH mache das so.