#ootd: Floral dress

002

Dieses Jahr konnte mit einer Menge „cooler“ Trends aufwarten:

  • Bomberjacken in allen Farben, bestickt oder pur. Been there, done that. Meine erste Bomberjacke hatte ich mit 14. Sie war mein Stolz und meine Freude. Die Schulkollegen durften (mussten) auf dem orangefarbenene Innenfutter mit schwarzem Edding unterschreiben. Scheiße was waren wir cool!! Vor ca. 3 Jahren versuchte ich mich in einem Revival mit einer schwarzen Bomberjacke aus dem Army-Store meines Vertrauens. Die Rechnung ging nicht auf… ich sah aus wie ein Preisboxer. Die Jacke gammelt nun ungetragen im Ankleidezimmer vor sich hin. Money for nothing.
  • Die Farbe rosa. Ein Mega -Trend, bevorzugt in Form von Arbeiter-Stiefeln, kuscheligen Pullovern und It-Pieces aus Samt. Zugegeben, besagte Stiefel hätte ich schon gerne. Den rosa Pullover aus Samt auch. Und die Bucket-Bag, ich finde sie einfach wunderschön. Ach, was sagen die Firmen-Insider, es gibt kein Weihnachtsgeld? Mal wieder? Noch so ein Trend! Tja, kein rosa für mich, in gar keiner Form. Gestrichen. Genau wie meine Gratifikation.

  • Schnürballerinas. Im ersten Moment das Allercoolste was ich seit langem gesehen hatte. Wirklich neu und innovativ, hübsch sowieso. Die 2  verschiedenen Schnürbänder fand ich wirklich gelungen. Übersättigung stellte sich leider bereits nach ein paar Tagen ein. Zwar kenne ich niemanden persönlich der diese goldigen Schühchen angehabt hätte. Ich lese nur zuviele Blogs und scrolle zuviel durch Instagram. Selbst schuld!!
  • Mom-Jeans. Die habe ich in den 80ern aufgegeben… damals hießen sie Karotten-Jeans, bevorzugt in stoned wash mit dazu passender Jacke. Würg. Ich schwöre beim heiligen Aal dass ich diesen Look nie wieder tragen werde. Nie wieder. Er sieht einfach nicht gut aus, und zwar bei niemandem. Da können mir Levis und Wrangler und wie sie alle heißen erzählen was sie wollen. Tipp von mir, liebe Werbeindustrie: MOM JEANS ist per se ein beschissen gewählter Name. Man denkt da nämlich sofort an Umstandsmode. Bums aus Nikolaus.
  • Sneakers. Bevorzugt die mit den 3 Streifen. Ich zähle mich was Turnschuhe betrifft zu den Konsumopfern. Es wäre kein Problem für mich, mir monatlich welche zuzulegen. (Nicht weil ich das Budget zur Verfügung hätte, sondern weil 20 Paar anscheinend nicht reichen). Es braucht größte Selbstbeherrschung dies nicht zu tun. Falls Adihasch eine Kooperation mit mir möchte: ja  ich will.
  • Patches auf Jacken, Hosen und Taschen. Schuldig im Sinne der Anklage. Wobei ich es auf eine kleine Tasche reduziert habe. Für Individualisten: das geht auch ganz schnell selbstgemacht. Patches gekauft und aufgenäht oder aufgebügelt. Auf welchem Kleidungsstück auch immer. Günstig und garantiert ein Unikat!

Wenn ich allein nur einen Trend in 2016 benennen müsste, dann wäre es das Blümchenkleid. Ich liebe Flatterkleider, lang oder kurz, total egal. Bevorzugt mit Flowerprint und ich bin dabei. Le happy! Und das Beste: es wird mich garantiert länger als nur eine Saison begleiten, da bin ich mir sicher.

26.11.2016 238

Dress: Zara
Boots: Bershka
Bag: Dior

2 Gedanken zu „#ootd: Floral dress

  1. Klasse Kleid, liebe Steffi, ein cooler Look. Und mal wieder ein herrlicher Artikel der beim Lesen die Mundwinkel nach oben treibt. DANKE.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *