Schlagwort-Archiv: #ootd

Outfit: **freeze**

Dieses Bild entstand im Harald Glööckler Pop-up-Store. Sorry…. musste sein, übertrieben find ich gut 🙂
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Bei den momentan herrschenden arktischen Temperaturen fühle ich mich in Kuschelpulli und Jeans am wohlsten. Manko: ich finde die täglichen Outfits nicht wirklich inspirierend oder abbildbar.. nu ja. Originell ist auch wahrscheinlich was anderes. Außerdem oute ich mich hiermit als Frostbeule, darum war am Wochenende nur ein schneller Knipps mit dicker Jacke drin.  Minus 10 Grad Celsius sind nun auch wahrlich kein Pappenstiel. Was jedenfalls gar nicht in Frage kommt ist der Flanking-Trend mit nackten Knöcheln und Sneakern. Im Ernst, ich habe eine Zehntelsekunde darüber nachgedacht und mich dann selbst ausgeschimpft über diesen Schwachsinn. Was ist erstrebenswert an Lungenentzündung? Ehm.. gar nichts. Argumente die ich für und über diesen ausgemachten Blödsinn las brachten mich zum Wiehern: „Ich friere nicht an den Knöcheln.“ Ach so. Und im Sommer schnallen wir uns ab jetzt Moonboots an die Füße und argumentieren, dass wir an den Knöcheln nicht schwitzen während wir gepflegt und stilvoll in Ohnmacht fallen wegen Hitzschlag oder was. Watzefack.?!?

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Aber was jammere ich hier rum. Am Wochenende sah ich einen Obdachlosen an einer Bushaltestelle schlafen. Er lag zwar auf 3 gestapelten Matratzen und in mehreren Schlafsäcken, trotzdem lässt mich dieses Bild nicht los. Viele obdachlose Menschen sterben im Winter einen bitteren Kältetod. Ich frage mich warum dieser einsame Mann nicht zur Bahnhofsmission ging. Wie schlage ich einen eleganten Bogen von dieser traurigen Tatsache zu meinem Outfit-Post? Da gibt es keinen. Zumindest keinen blumigen. Leider ist es so, dass auf der einen Seite Menschen ohne Heim ihr Dasein fristen während wir auf der anderen unserer trivialen inneren Shoppingqueen frönen. Ich hatte einmal die Gelegenheit mit einem Obachlosen zu sprechen, er sagte „ich mache seit 20 Jahren Platte“. Er wolle es so, einen festen Wohnsitz könne er sich nicht vorstellen. Wir rauchten eine Zigarette und unterhielten uns eine Weile bis jeder wieder seiner Wege ging. Das Gespräch war nur kurz und die Begegnung ist inzwischen einige Jahre her, aber vergessen habe ich es nicht. An solchen Tagen denke ich wieder daran.

Das Outfit ist ein wild zusammengewürfelter Look aus bereits älteren Klamotten. Lagen über Lagen gaben die nützliche Wärme, Strumpfhose unter den Leggings fallen nicht weiter auf.

Ringelleggings: H&M
Tasche: H&M
Stulpen: uralt
Stiefel: Bershka
Lackmantel: New Yorker
Sternenschal: Only

#ootd: Floral dress

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Dieses Jahr konnte mit einer Menge „cooler“ Trends aufwarten:

  • Bomberjacken in allen Farben, bestickt oder pur. Been there, done that. Meine erste Bomberjacke hatte ich mit 14. Sie war mein Stolz und meine Freude. Die Schulkollegen durften (mussten) auf dem orangefarbenene Innenfutter mit schwarzem Edding unterschreiben. Scheiße was waren wir cool!! Vor ca. 3 Jahren versuchte ich mich in einem Revival mit einer schwarzen Bomberjacke aus dem Army-Store meines Vertrauens. Die Rechnung ging nicht auf… ich sah aus wie ein Preisboxer. Die Jacke gammelt nun ungetragen im Ankleidezimmer vor sich hin. Money for nothing.
  • Die Farbe rosa. Ein Mega -Trend, bevorzugt in Form von Arbeiter-Stiefeln, kuscheligen Pullovern und It-Pieces aus Samt. Zugegeben, besagte Stiefel hätte ich schon gerne. Den rosa Pullover aus Samt auch. Und die Bucket-Bag, ich finde sie einfach wunderschön. Ach, was sagen die Firmen-Insider, es gibt kein Weihnachtsgeld? Mal wieder? Noch so ein Trend! Tja, kein rosa für mich, in gar keiner Form. Gestrichen. Genau wie meine Gratifikation.

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#ootd: Geheimwaffe

September-Sonne bedeutet: wenn sie da ist – ist sie da. Mit voller Wucht, Stärke und Intenstität. Für (früh) morgens und abends aber gilt: die lauen Temperaturen sind vorbei, es ist klamm… Herbst ick hör dir trappsen. Keine lauen Sommernächte mehr.. Hallo Wehmut! Ich trage meine Allzweck-Geheimwaffe die da heißt, Minirock und T-Shirt plus Pullover. Geht doch..

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September sun glowing golden hair
Now keep in mind son she was never there
October’s rust bisecting black storm clouds
Only the deaf hear my silent shouts

September Sun – Type 0 Negative

 

#ootd: Sommertrench

An die Wetter-Ups and Downs in Deutschland habe ich mich mittlerweile so gewöhnt wie an dieselbigen meines Lebens. Hoch, runter, mittel, sonnig, trüb, bombig, deprimierend, Achterbahn – und wieder von vorne. Gestern 27 Grad, heute nur noch 12 und so weiter und so fort.. zum Glück besitze ich inzwischen einen luftig leichten Sommertrenchcoat in meiner Traumfarbe: Puder. Der bewahrt mich zwar nicht vor Kummer, Kopfstreß und Schwachmaten aber hält die morgendliche Kühle von mir fern. Und das ist doch schon mal was!

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…trippel…

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#ootd: Schwarz und spitz

Endlich gab es mal wieder neue, spitze Schluffen für mich. Die ersten dieser Machart bekam ich mit 14. Sie waren aus Wildleder, schwarz, brutal spitz und hatten „coole“ Silberschnallen, unheimlich gruftimäßig für damalige Verhältnisse. Also das, was man heute „goth“ nennt. Ich fand sie toll. Wenn man es sich überlegt hat sich mein Geschmack seither nicht wirklich geändert 😉 Sei es drum. Ich musste am Samstag improvisieren, da ich nicht mit nur 10 Grad gerechnet hatte. Also gab es unter die dünne Haremshose eine Leggins und on top die Windbreaker die ich ewig nicht getragen habe. Warum bleibt mir selbst ein Rätsel. Mit Sicherheit so ein scheiß Luxusproblem, zuviele Jacken, zuviel Wald und Bäume – ihr kennt das. Weggeben kommt nicht in Frage, ich bin kein Messie – ich bewahre gerne.
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Happy Sunday ihr Lieben!

Back on track.

Entgegen aller Vermutungen gibt es mich noch. Andere hatten da nicht soviel Glück. Leider haben David Bowie und Alan Rickman diese Woche beschlossen den 69-er Club zu gründen. Schade!! Das ist zwar nicht der Grund warum ich schwarz trage, nein, das tue ich die meiste Zeit. Das nasskalte Wetter war schuld. Zum Glück investierte ich diesen Winter in einen Mantel und er war sein Geld wirklich wert. Durch die Länge und das Material hält er sagenhaft warm trotz dass er nicht megadick oder gefüttert ist.

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#ootd: Blackberry

Heute trage ich black + berry.  Black, es geht einfach nicht anders. Es sei denn, irgendjemand hat eine dunklere Farbe zu bieten? Nee? Dann bleibt es dabei. Das Kleid ist eigentlich gar keins, sondern einfach nur ein zu großer Herrenpullover, umfunktioniert zum Kleid. Die Idee ist  perfide geklaut, und zwar hier. So verstehe ich die Sache mit den Blogs und mit der Mode überhaupt: schau, mopse ein wenig und lass dich inspirieren. Was meiner Meinung nach gar nicht geht, sind schlechte Klone die 1:1 kopieren, aber dabei nicht berücksichtigen, dass nicht jeder Look, Schnitt und jede Farbe bei jedem Typ gleich gut aussehen und harmonieren.

Untenrum bekamen die Füßchen die Farbe der Stunde verpasst, berry. Die erste Begegnung mit diesen Schuhen, das war so ein bisserl wie leichtes verknallen, anschwärmen… und dann entrüstetes Zurückweisen bei der Frage ob man die Schuhe in meiner Größe zum Anprobieren holen dürfe? Zweimal entschiedenes NEIN! von meiner Seite, nur um 3 Wochen später doch hinzurennen, schwach zu werden und zu.. nennen wir es einfach mal „investieren“. Ja, die meisten Frauen haben eine Liebesbeziehung zur Mode, mich mit eingeschlossen. Mea culpa. Mea maxima culpa.

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Einen schönen Montag Abend wünsche ich euch!!

#ootd – Maxidress

Lieber erster August, was hätten wir denn heute gerne? Ich schätze mal: Sommer, Sonne, Kaktus. Dann komm mal her du, Maxidress. Lang, leicht, luftig, mit maximaler Beinfreiheit. Ich weigere mich zu glauben dass du wirklich nur für den Strand geeignet bist. Für einen Stadtbummel wären hohe Schuhe einfach nur albern, darum habe ich die bewährte Kombi mit Sneakers gewählt. Nicht ganz uncool wie ich finde. Die alte Jeansjacke hat zwar auch schon mal besser gepasst, aber zum Glück hat sie einen Stretchanteil *ggg*. Anscheinend sollte ich weiterhin detoxen, hahaha! Aber nicht heute.. nein heute nicht. Es ist WOCHENENDE und dem Jieper nach Wein wird definitiv nachgegeben. So! Bums aus Nikolaus. Ein schönes Restwochenende ihr Lieben!
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#ootd – kalt/warm/kalt/warm

Ja was denn nun, deutsches Wetter. Lang oder kurz, heiß oder kalt, dieses Outfit oder jenes , wie oder was? Wie soll man denn Ruhe in sein Gemüt und seine tägliche Gefühlslage bringen wenn man nicht einmal weiß welches Outfit für die neueste Temperatur angemessen wäre? Wie so oft regiert der Trotz* in meinem Kopf: nein, keine Leggings, keine Capri, schließlich ist es bereits MITTE MAI und überhaupt und sowieso..

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Bad hair day solution = Tuch um den Kopf. Das oder mein neuer Fischerhut den zu tragen ich mich erst noch gewöhnen muss. Bilder folgen aber SCHON BALD!

Mein *Trotz hat mir wie meistens nichts genutzt, im Gegenteil. Unterwegs in der Stadt kaufte ich mir schwarze Leggings weil mir kalt war… *ggg*