Alltagsoutfit – Mittwoch, einfach Mittwoch…

Guten Morgen liebe Sorgen, seid ihr auch schon alle da, habt ihr auch so gut geschlafen – ja dann ist ja alles klar..!

Spaß beiseite ihr Lieben, ich wünsche Euch einen schönen Tag bei sommerlichen Temperaturen! Hier ein unspektaCOOLäres Office-Outfit. Dann wollen wir mal.. es gibt viel zu tun. Lassen wir´s liegen.
Zum Frühstück gibt es eine leckere Allergie-Tablette, die lohnt es nicht abzulichten, sie ist nur klein und weiß und hilft meinen Wasserfall namens Nase im Zaun zu halten.
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Clothes: all H&M
Shoes: Buffalo
Bag: Guess

Slip on. Slip on! Slip on?

Was meinen wir denn zu diesen Schlappen – pardon, Slip ons? Ich für meinen Teil musste sie unbedingt haben und unbedingt in diesem Muster. Unbedingt. Ja. Zugegebenermaßen sind sie nicht so bequem wie sie aussehen, auch etwas zu groß. Die schnippische Frage ob ich in meinen Hausschuhen unterwegs sei hätte ich liebend gerne überhört. Was meint ihr, Slip ons JA oder NEIN? Like or dislike, nun sagt doch auch mal was! ;-)

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Oster-Trip

Und schon neigst du dich dem Ende zu, du. Urlaub. Gern gesehener aber seltener Gast im Hause RED. Schön war es und nun bin ich ein bisschen wehmütig. Time to have schlechte Laune, quasi. Habe ich es doch geschafft innerhalb kürzester Zeit Köln, Afrika, Mexiko, Berlin des 19. Jahrhunderts, China und Fantasy-Island zu bereisen. Dafür brauchte ich nicht einmal eine Zeitmaschine, sondern nur eine Fahrt ins Phantasialand nach Brühl. Schön war es!! Ich möchte eine Tradition schaffen, die da lauten sollte: an Ostern geht es in einen Vergnügungspark, in den Sommerferien etwas weiter weg, am besten in die Sonne mit konstantem  Klima. Zuviel verlangt? Ich meine: nein.

Mer losse de Dom in Kölle..!
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Warum isset am Rhein so schön..?
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..and all that Jazz!
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Fire and ice!
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Relight my fire!
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Sommerliche Temperaturen in “Mexico”..
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Eine Abkühlung gefällig?
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Karussell fahren, nix für schwache Nerven^^
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Kleine Kopfmassage- oder auch: entlaust vom goldenen Drachen
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Unheimlich goldig gemacht: Wuze Town
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*Dori* moved in

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Welcome to the family, little girl!! Dori sorgt für etwas Frauenquote im Haus. 1 Mann, 1 Kater, 2 Meerschweinchenjungs.. sagt doch schon alles, oder!! :-) Sie unterstützt mich und mein Töchterlein im Kampf gegen das Patriarchat (Witz!!) Und sorgt mit ihren Krallen und ihrem Spieltrieb garantiert dafür, dass das ein oder andere Fashionteil den Bach runtergeht. Sei´s drum. Ich bin froh, dass du da bist, kleine Herzensbrecherin! 2 Jahre ohne Katzen waren genug. Traurig, etwas sinnbefreit und einfach stinklangweilig.

Am 08. März ist Frauentag

Zeit, ein paar typisch männliche und weibliche Klischees gegeneinander aufzustellen!

Es ist immer wieder erstaunlich, wie „verklemmt“ Frauen sein können, oder besser gesagt: wenig selbstbewusst.
Stichwort Sauna: während sich Männer jeglicher Gewichtsklasse frei und ohne Scham bewegen, hüllen sich Frauen oft beschämt in riesige Handtücher und Bademäntel. Währenddessen sogar Männer mit winzigen “Argumenten“ *hüstel* und dicken Bäuchen stolz und ungeniert umherwandern und sich so in voller Pracht –ohne Handtuch- auf die Liegen fläzen und manchmal dabei sogar schnarchen. Völlig entspannt. Ich schaue mir das verblüfft an und denke, als eine sehr attraktive Frau an mir vorbeigeht, „Mensch Mädchen, du hast gar keinen Grund irgendetwas zu verhüllen, du siehst toll aus!“ Die Frau denkt das von sich selber nicht, das sehe ich an ihrem Gesichtsausdruck. Verkehrte Welt!

Stichwort Schönheit: „Sie ist schön für ihr Alter.“ „Sie hat eine gute Figur für ihr Alter.“ „Sie sieht nicht schlecht aus, dafür dass sie Kinder hat.“What the fuck? Despektierlichkeit errreicht hier eine neue Dimension. Dreht das mal um! Wer sagt denn über einen attraktiven Mann, dass er hübsch sei „für sein Alter?“ Gutaussehend „trotz, dass er Vater ist?“ Wir gewöhnen uns das an dieser Stelle ab und sagen einfach: „Sie ist schön.“ PUNKT. „Sie hat eine gute Figur.“ PUNKT. „Sie ist eine attraktive Mum.“ PUNKT.

Stichwort Finanzen: Gespräche unter Frauen die sich um kürzlich erworbene Dinge drehen, beinhalten oft die Aussage wie „günstig“ „billig“ „im Sale“ oder „heruntergesetzt“ die Sache gewesen sei. So spielen wir unseren Konsum und unser schlechtes Gewissen herunter weil wir uns etwas geleistet haben. Wieso eigentlich? Ich höre keinen einzigen Mann, der sich etwas geleistet hat und damit „prahlt“ wie günstig es gewesen sei. Im Gegenteil, da hat man das Gefühl je teurer desto besser. Technischer Schnickschnack, Auto, Mode.. whatever. Der Preis wird ohne Scham genannt und bestenfalls hochgeschraubt .. („sieh doch, was ich mir alles leisten kann!“) Wir gewöhnen uns das einfach mal ab. Sagen wir stattdessen, „Hey.. ich hab mir dieses und jenes geleistet und ich finde es toll! Ich bin zwar pleiteee aber sexyyy -schalalaliii und schalalalaaaaaa!“ :-)

Stichwort Rechtfertigung: Viele Frauen haben die Angewohnheit, sich zu rechtfertigen. Für alles mögliche. Oftmals im Geschäftsleben. Frau macht Feierabend: “Ich muss jetzt gehen, weil ich muss mein Kind abholen, einkaufen.. dies und das..”  Von Kollegen höre ich das kaum, die schnappen ihre Tasche, sagen “Tschüss.” Bums aus Nikolaus. Recht haben sie! Ich habe mir angewöhnt bei Sprüchen wie “Du hast es halt schön!” zu antworten: “Da hast du recht.” Sein Recht nicht zu fertigen, sich nicht für Triviales zu erklären und langatmig zu schwadronieren warum-wieso-weshalb ist so viel souveräner, finde ich. Und wenn Frau gar nix vorhat, keine Aufgaben vor sich herschiebt, sondern extrem Couching machen will – dann hat sie ebenfalls das Recht dazu. So wie Mann auch.

In diesem Sinne, Mädels – einen schönen Frauentag wünsche ich Euch. Lasst es Euch gutgehen!

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New in: Michael Kors Fransen Cape

Eine gefühlte Ewigkeit war ich auf der Suche nach einem Cape oder Poncho. Schwarz sollte es sein, warm sollte es halten. Keine Chance. Der Markt gab einfach nicht das her was ich mir vorstellte; aus Verzweiflung und HABEN WOLLEN bestellte ich mir eins im Internet- aber eine Enttäuschung war´s. Schön auf Bildern, ähnlich wie bei einem Urlaubskatalog – in der Realität etwas ernüchternd. Ich behielt das Ding, weil es günstig war und ich einfach zu faul es zurückzuschicken. *schäm*

Was passiert schlussendlich, wenn man aufhört zu suchen? Ich meine, so generell. Man findet das gewünschte Traumteil:

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Sehr schönes Detail, wie ich finde:

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Goldig: Kette zum Aufhängen

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Und das Beste: das Sahnestück gab es im Sale, meine Kreditkarte musste nicht zerschnippelt werden. Danke, Universum :-)

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Alltagsoutfit: Placebo

Start in die neue Woche mit einem Outfit in dem ich mich “sicher” fühle. Meine Placebo-Jacke, die ich wahrscheinlich tragen werde bis sie mir vom Leib fällt.  (“See you at the bitter end…”)026

Kombiniert mit meinem geliebten Ringelkleid und Strumpfhosen die meiner Augenfarbe schmeicheln, hahaha – wie schmalzig formuliert. (“No hesitation, no delay, you come up just like Special K..)032

Noch ein bisschen herumgezappelt.. was bin ich doch für ein Schelm heute *ggg*
Tja, Sonne macht eben doch albern!! (“I will battle for the sun, and  I won’t stop until I’m done..”)018

Placebo Placebo Placebo FOREVER033

 

Anstand und Würde! oder: Der Ton macht die Musik!

Kürzlich unterzog ich mich einem kleinen Eingriff. Nichts dramatisches (harmlos, wie mir ungefragt auch von unbeteiligter Stelle versichert wurde. Nicht erwähnenswert; weil, dies würde täglich millionenfach gemacht.) Dies wage ich zu bezweifeln, aber sei´s drum. Genug passive Aggressivität für den Moment.

Die Vorbesprechung in der behandelnden Praxis war fachlich gut, aber menschlich gesehen unangenehm. Die angestellten Arzthelferinnen stichelten bereits im Empfangsbereich aufeinander ein, Fehler wurden einander hin-und her geschoben, eine Lösung des Problems unter 4 Augen herbeizuführen, ohne im Beisein der Patienten, schien nicht in Betracht zu kommen. Beschämt schaute ich auf meine Fingernägel. Mein behandelnder Chirurg entpuppte sich als streng und humorlos was nicht weiter schlimm gewesen wäre.. nur etwas beängstigend. Bin ich doch der Meinung, Patienten können ein aufmunterndes Lächeln oder eine Nettigkeit gebrauchen. Ich schaffte das Ding der Unmöglichkeit: mit einem Witz ein Lächeln auf Onkel Doktors Gesicht zu zaubern. Beruhigend. Skalpell und Seele. Sei mir an dieser Stelle etwas Eigenlob gewährt.. ich BIN witzig! Verdammt!! :-)

Ich ging mit einem guten Gefühl und kam mit diesem am Tag des Eingriffs zurück. Leider ging es mir körperlich und moralisch nicht gut, die Anästhesie vertrug ich auch nicht. Mein erster Gedanke: “Ich will brennen – ASP” (https://www.youtube.com/watch?v=IR8TJzFwBmk) Bis ich kapierte wie mir geschah wurde ich mit Propofol ausgeknockt. Mein zweiter Gedanke: “oh, Propofol- Michael Jackson?!” Als ich aus dem Dämmerschlaf erwachte war bereits alles über die Bühne gegangen. Der Rest des Tages war ok. Richtig blöd wurde es bei der Nachversorgung. Erneuter Catfight unter den Arzthelferinnen, Klassiker: Azubine kriegt Verbalprügel im Beisein der wartenden Patienten. (Diesen Satz vergesse ich nicht: “Wer war das? Ach so, niemand! Der Herr Niemand und der Herr Keiner, die arbeiten hier zuhauf!”) Längst ausgelernte, ältere Angestellte echauffieren sich über den Nachwuchs. Ich frage mich erneut ob  Ausbildung heute SO aussieht und wie ich mich damals gefühlt hätte. Und wie sich die Damen gefühlt hätten. Ich bin sicher, ich hätte mir die junge Frau geschnappt und ihr in einem anderen Zimmer konstruktiv erklärt wie es zu laufen hat. Wie soll sie denn etwas lernen wenn sie keine Erklärung über den Klinikbetrieb bekommt sondern nur Kritik? Showdown im Arztzimmer: die junge Frau sollte mich verbinden und Pflaster aufkleben. Was ihr nicht auf Anhieb gelang. Die Folge: ein böser Anschnauzer vom Arzt, inklusive Verbandszeug entgegenschmeißen, runterputzen und den Raum stürmisch verlassen. Eine Szene wie aus Denver Clan. Ich war so dermaßen peinlich berührt, das Mädchen den Tränen nahe. Ich konnte mir ein paar aufmunternde Worte nicht verkneifen, sie tat mir einfach leid.

Lieber Dr. Eisenbart! (richtiger Name der Redaktion bekannt) Leider werde ich Ihre Praxis in Zukunft nicht mehr betreten. Vielleicht gibt es einen anderen guten Chirurg in meiner Nähe, der fachlich so gut ist wie Sie und menschlich gesehen… anders? Höflicher zu seinen Mitmenschen, vielleicht sogar noch sympathisch und witzig dazu? Wer weiß. Kommt auf einen Versuch an! Und wenn dieses Verhalten dann noch auf die Mitarbeiter abfärbt – um so besser.

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