#ootd: Floral dress

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Dieses Jahr konnte mit einer Menge „cooler“ Trends aufwarten:

  • Bomberjacken in allen Farben, bestickt oder pur. Been there, done that. Meine erste Bomberjacke hatte ich mit 14. Sie war mein Stolz und meine Freude. Die Schulkollegen durften (mussten) auf dem orangefarbenene Innenfutter mit schwarzem Edding unterschreiben. Scheiße was waren wir cool!! Vor ca. 3 Jahren versuchte ich mich in einem Revival mit einer schwarzen Bomberjacke aus dem Army-Store meines Vertrauens. Die Rechnung ging nicht auf… ich sah aus wie ein Preisboxer. Die Jacke gammelt nun ungetragen im Ankleidezimmer vor sich hin. Money for nothing.
  • Die Farbe rosa. Ein Mega -Trend, bevorzugt in Form von Arbeiter-Stiefeln, kuscheligen Pullovern und It-Pieces aus Samt. Zugegeben, besagte Stiefel hätte ich schon gerne. Den rosa Pullover aus Samt auch. Und die Bucket-Bag, ich finde sie einfach wunderschön. Ach, was sagen die Firmen-Insider, es gibt kein Weihnachtsgeld? Mal wieder? Noch so ein Trend! Tja, kein rosa für mich, in gar keiner Form. Gestrichen. Genau wie meine Gratifikation.

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Eingeimpfte Unzufriedenheit

Kürzlich las ich einen genialen Text der mich ziemlich umgehauen hat. Nun beklatsche ich diesen aus vielerlei Gründen. Was Theresa Lachner nämlich hier in ihrem Artikel

Du hast aber doch so ein hübsches Gesicht

auf lvstprinzip.de schreibt, spricht mir aus der Seele – erdreiste ich mich doch, ebenfalls aus dem Size-Zero-Raster zu fallen, und das auch noch ohne eingezogenes Genick. So nach und nach kamen beim Lesen alte, verschüttete Beleidigungen wieder in mir hoch. Ja, es kam mir regelrecht hoch. So, als müsste ich mich übergeben. Lange verdrängt, irgendwann vergessen und nun wieder an die Oberfläche blubbernd. Bezeichnend, wie dumme Sprüche eine Frauenseele nachhaltig verletzen können. Haben wir doch über die Jahre gelernt, mit uns selbst unzufrieden zu sein. Die Gehirnwäsche wirkt, verdammt – und WIE sie wirkt.

Zitat Theresa Lachner:
„Ihr, das sind leider nicht nur ältere, frustrierte Frauen, die ihre Körperscham auf mich übertragen und sich irgendwie davon provoziert fühlen, weil ich mich einfach weigere, mich wegen ihrer von wem auch immer vorgegebenen Standards genauso beschissen zu fühlen wie sie.“

„Du und ich, wir haben eben keinen schönen Busen!“ „Bitte sprich nur für dich selbst!“
„Oh, hast du zugelegt? Du siehst so aus, als hättest du zugenommen.“ „Steinigt mich! Nehmt einen großen Stein, einen flachen, und eine Packung Kiesel!!“

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Rock – Classics!

Von der Hochglanzserie „Mad Men“ war ich viele Jahre regelrecht besessen. Die Charaktere, die Stories, die Kleidung, New York City! Hach, aber vor allem die Kleidung… eine Obsession für sich. Männer in dreiteiligen Anzügen mit Hut on top, Frauen in würdevollen Kostümen und Pumps. Eleganz, Grazie, Stil – soweit das Auge reicht. Subtile Erotik. Undenkbar in dieser Zeit: z.B. die Kombi Hotpants und bauchfreies Top plus tiefes Dekolleté. Eigentlich geht diese Formation auch heute noch nicht, aber das ist nur meine private Meinung. Sexyness mit dem Holzhammer konnte ich einfach noch nie leiden. Diesen Style hier fand und finde ich unheimlich toll:

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Am deutlichsten verkörpert von einer der schönsten Frauen und meiner absoluten Lieblingsfigur in der Fernsehlandschaft: Christina Hendricks alias Ms. Joan Holloway. Hier in diesem Beitrag hatte ich sie schon einmal erwähnt! Eine eindrucksvolle Frau, wunderschön, mit den roten Haaren und der Sanduhrfigur gepaart mit einer hohen mädchenhaften Stimme (im Original )und einer tollen natürlichen Ausstrahlung. Kein Wunder war sie der Männermagnet der Serie und baute sich im Verlauf der Jahre zudem eine große Karriere auf.

Aber zurück zu den Kleidern. Bleistiftröcke beispielsweise stehen absolut jeder Figur und sind auf zurückhaltende Art sexy,  je nachdem wie man sie kombiniert. Klassisch mit Nylons und Heels oder auch -Zeitsprung- im Jahr 2016 mit den „richtigen“ Sneakers dreht sich der Look nochmal komplett. Da wir nicht zu jeder Jahreszeit unsere Garderobe vollständig neu einrichten können, lassen sich die Flatterröcke im Hippiestil aus dem Sommer prima mit Boots und einem dicken Pulli kombinieren. „Ich bin so froh dass ich n Mädchen bin“ Lucilectric hatte recht, immer nur Hosen tragen, wie langweilig wäre das!!

 

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Das Ende einer Subkultur

Wo waren wir vor 5 Jahren und wo sind wir jetzt? Das Ende unserer Clubs ist nah.  Soll hier einer Subkultur der Gar ausgemacht werden? Oder bilde ich mir das nur ein. Wer weiß das schon so genau, auf Verschwörungstheorien stand ich schließlich schon immer. Hier die Fakten:

Wer auf schwarze Musik stand und steht hatte in unserer Region „sichere“ Anlaufstellen:

  • Culteum Karlsruhe
  • Nachtwerk Karlsruhe
  • Schwimmbadclub Heidelberg
  • MS Connexion Mannheim

Mittlerweile sind zwei dieser vier Clubs geschlossen. Ein schlechter Schnitt, behaupte ich.

Das Culteum in Karlsruhe. Meiner Meinung nach einer der besten Clubs in der Umgebung. Ein alter Gewölbekeller um nicht zu sagen Bunker mit verschiedenen Floors, modrig und unheimlich stimmungsvoll.  Dieser beherbergte nicht nur die schwarze Szene, sondern unter anderem auch die Subkultur der schwulen-/und SM-Szene. Außerdem fand hier regelmäßig der Kitkat-Club statt. Mitte August wurde der Club nach einer Brandschutz-Inspizierung ad hoc dichtgemacht. Welche Maßnahmen eingeleitet werden sollen/müssen und wann mit einer Wiedereröffnung  gerechnet werden kann ist völlig unklar. Ich mache mir da meine eigenen Gedanken. Vielleicht ist es so ganz recht und billig dass die sogenannte Freaks nicht mehr zum Culteum pilgern? Nun ist dieser Club nicht ausgelagert in einem Industriegebiet zu finden, wie man das in der Stadt gerne macht, sondern inmitten der Stadt zwischen Privatwohnungen angesiedelt. Ich frage mich, wer stört sich an Gothics, Paradiesvögeln und sexy gekleideten Clubbesuchern die nichts weiter tun, als vom Auto in den Club zu gehen – um dort unter sich zu sein. Dieser darf sogar eine Klingel sein Eigen nennen und ist obendrein im Keller untergebracht (ich nehme an, von Ruhestörung kann keine Rede sein). Hat hier die oversexed und underfucked Gesellschaft ein Problemchen mit Lack, Leder und Latex? Ich meine, ich muß mir im Alltag soviele würde-und stillose Crogs in allen Farben anschauen, Ballerinas und Röhrenjeans, soweit das Auge reicht,ich würde deren Träger sehr gerne mit Spaß-Embargos und Sanktionen belegen.  Da nützt es nur wenig dass Christopher Kane seine Models mit Crocs über den Laufsteg schickte. Sie sind und bleiben entsetzlich. Die Crocs. Nicht die Models.

Der Schwimmbad Club in Heidelberg. Eine Institution seit über 3 Jahrzehnten und absolut geile Location auf 4 Ebenen. Ich meine, was gibt es Cooleres als in einem alten umgebauten Schimmbad zu tanzen? Das „Schwarze Schwimmbad“ fand hier einmal im Monat statt und konnte sich innerhalb seiner Subkultur nochmals aufteilen, in die verschiedenen Stilrichtungen EBM, Industrial, Mittelalter, Metal. Ebenfalls einmal im Monat fand die Depeche Mode Party statt, für uns Devotees war das pures Glück und ein fester Termin im Kalender. Nirvana hatten hier einst einen Live-Auftritt, tja – lang lang ist´s her… Der Club finanzierte sich rein privat ohne städtische Subventionen. Die Kultur-Steuergelder pumpt man lieber in 2 andere Clubs – mit gefälligerer Musik die vor allem niemandem weh tut. Autsch. Der Schwimmbadclub sei zu alt und müsse zu aufwendig und komplett saniert werden, so die Begründung. Scheiden tut weh!

Schade, dass der Zug der Mittelmäßigkeit keine Minute Verspätung hat, nein, er ist seiner Zeit sogar voraus. „39,90“ läßt grüßen. Neue Bars, Restaurants und Cafés sprießen nämlich aus dem Boden wie das Unkraut in meinem schlecht gepflegten Vorgarten. Nun möchte ich diese Lokale keinesfalls verunglimpfen, Hunger und Durst habe sogar ich immer mal wieder und verkehre aus diesem Grund ab und an in den Mauritiuses, Mosch Moschs, Liebesbeefs, Sushi Circles und Coffee Fellows dieser Welt. Aber diese Abende sind mehr oder minder belanglos, eigentlich der Nahrungsaufnahme gewidmet, der Cocktail ok, und das Gefühl etwas zu verpassen beschissen. Was den Unterschied ausmacht ist die Einzigartigkeit des Unikats im Vergleich zu einer Kette/Franchise Unternehmen.  Was ich vermisse, sind die Abende und Nächte an einem einzigartigen Ort mit Charisma und Seele – wo ich keiner elendig dudelnden Popmusik ausgesetzt war, wo jeder jeden irgendwie kannte und sei es nur vom Sehen, wo Fußball, Verdienst, Prestige, Auto und Status nicht von Bedeutung waren. Wo man sich nicht mit Befindlichkeiten herumschlagen musste sondern alle das Gleiche wollten: in Ruhe unter sich sein und zwar im Outfit das man liebt und schätzt und mit der Musik die einen glücklich macht. Schade dass diese genialen Einzelstücke nicht mehr zugänglich sind aber dafür viele andere 08/15-Locations Kasse machen. Ein Synonym und Sinnbild für sovieles.. gesellschaftlich betrachtet. Aber das ist ein anderes Thema.

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A woman´s right to shoes

DER Klassiker aus Sex And The City: Carrie muss gezwungenermaßen ihre silbernen Schuhe zur Baby-Party ihrer elitären Freundin ausziehen und die guten Stücke werden daraufhin geklaut. Sakrileg!! Blöderweise ist das Paar von Manolo Blahnik und schweineteuer. Sie fordert daraufhin bei der Gastgeberin ihr „Recht auf Schuhe“ ein und bekommt diese nach einigen Diskussionen ersetzt. Witzig!!!

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Folgende Treter sind nicht von Manolo Blahnik, selbstredend auch nicht annähernd so teuer, trotzdem musste ich an „das Recht einer Frau auf Schuhe“ denken. So hübsch anzusehen, silber, filigran, einfach toll. Ich hatte und habe null Ahnung wann und wo ich die Babies anziehen soll. Fällt eher unter die Kategorie: musste ich einfach besitzen. Wollen ist besser als brauchen. Zuerst bewahrte ich die Silberlinge einige Wochen im Karton auf, dann drapierte ich sie im Regal neben einem goldenen Paar Schuhe. Ich dachte, die beiden würden sich gut vertragen. Jungfräulich fristen sie seither ihr Dasein und warten auf den großen Einsatz. Dass der Herbst mittlerweile Einzug hält: geschenkt.

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Könnte dies die Lösung sein? Sieht man denn nicht überall Frauen, die Strümpfe in High Heels tragen?

43540   Nein, sieht man nicht. ICH sehe sie.

Und zwar in Modemagazinen. Print und online. Und damit fangen die First-World-Styling-Probleme erst an. Es wird wohl zu meinem Nachteil sein in keiner Modemetropole, sondern in der tiefsten Provinz zu wohnen. Wie sieht es mit dem „Recht einer Frau auf Socken in High Heels“ aus? Nun, ich befürchte eine Einweisung meinerseits in die Geschlossene falls ich hier so rumlaufe. Mein Pech. Vermutlich wundert sich in Fashion Metropolen wie New York, Mailand, London und Paris kein Mensch über diesen Look. Ich glaube, hierzulande gehört nicht Mut dazu diesen Look zu tragen, sondern ein gewisses Maß an Lebensmüdigkeit.

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Zweierlei Dinge bleiben mir übrig: 1) Heels anziehen und frieren. Oder aber 2)  bis zum nächsten Frühjahr warten und die Silberlinge solange im Regal anschmachten und mich freuen. Vorfreude ist ja bekanntlich die Schönste… usw. bla bla bla. Was sind schon sechs Monate für den ungeduldigsten Menschen der Welt (damit meine ich mich), das wird ein Spaziergang!

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Tiere sind die besseren Menschen!

Sie mögen dich nämlich immer. Ob du nun gute oder schlechte Laune hast, gestylt bist wie Queen B oder aussiehst wie Dresden 1945. Ob du pleite bist wie die „Promis“ im Big-Brother-Haus oder Geld hast wie Heu. Sie erzählen dir nicht irgendeinen Mist der dich nicht die Bohne interessiert. Sie haben ganz feine Antennen. Sie betrügen und belügen dich nicht. Sie lassen dich nicht im Stich. Sie prahlen nicht, sie beschimpfen und verunglimpfen dich nicht, sie sind nicht neidisch. Sie wedeln weder mit der Kreditkarte noch mit Diplomen.  Besitz und Prestige sind ihnen einerlei und fremd, denn sie denken nicht in Schubladen und sind nicht manipulativ. Was sie brauchen: Freßchen und Liebe – und davon reichlich 🙂

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Ein Korb voller Kinder: Amanda, Gonzo, Max, Linus

Tiere machen glücklich. Wie schon Loriot sagte: „Ein Leben ohne Mops ist möglich aber sinnlos.“ Dies läßt sich ebensogut auf alle anderen Tiere übertragen. Ein Leben ohne Katze wäre in meinem Fall möglich – aber traurig. Ich habe jedenfalls keine Intention es derzeit auszuprobieren. Lieber nehme ich eine zerkratzte Couch und Haarflusen überall in Kauf. Katzentoiletten werden klaglos gesäubert, Exkremente riechen nunmal selten nach Parfüm. Weder tierische noch menschliche. Wenn Scherben wirklich Glück bringen, dann sollte ich innerhalb der nächsten 7 Jahre Millionärin werden, nach all den kaputten Vasen, Bilderrahmen, Kerzenhaltern und Gläsern. Ob man gerade Lust und Zeit hat zu kuscheln oder zu spielen ist ihnen herzlich egal, und wenn sie unbedingt ein Leckerli wollen wird solange gebrüllt und gemaunzt bis die Futterkammer geöffnet wird. Geschlafen wird bevorzugt auf dem Tisch oder dem Laptop, wahlweise der Spielesammlung und ganz klar im Bett. Wer braucht da schon Kuschelhöhlen und Kratzbäume?

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Damian, ca. 2 Monate alt

Tiere haben keine Lobby, Tiere brauchen unsere Stimme und Fürsorge. Denn sie können nicht für sich selbst einstehen und für sich selbst sprechen. Sie werden misshandelt, ausgenutzt, als Unterhaltungsinstrument eingesetzt, getötet. Sie werden als Nutztiere einem elenden kurzen Leben ausgesetzt das einzig und allein dem Profit dienen soll. Bitte macht euch Gedanken darüber, dass Schweine und Kühe nicht weniger wert sind als Katzen und Hunde. Sie sind intelligente Lebewesen mit Gefühlen und Empfindungen. Unsere Tiere sind auf uns angewiesen, sie brauchen Pflege im Krankheitsfall und sind keinesfalls eine hübsche Deko die wir in der Whiskas-Werbung gesehen haben und daraufin unbedingt haben wollen oder eine It-Designer-Must-Have-Bag der Saison die eine geringere Halbwertszeit hat als das Tankstellen-Sushi von Castrop Rauxel. Sie begleiten uns viele Jahre und daher müssen wir sie uns auch leisten können.

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Mama Dori, noch tragend

Am 29.05.2016  brachte unsere Dori 5 Kitten zur Welt. Es war sehr schön und faszinierend das miterleben zu dürfen. Vor allem erstaunlich, wie selbstverständlich aus dem reinen Instinkt heraus die Katze genau wusste was während der Geburt zu tun ist. Wie sie 5 Kinder nacheinander selbst entband, abnabelte, säuberte, die Nachgeburt auffraß und die Babies säugte. Wenn ich da an meine eigene Schwangerschaft und Geburt meiner Tochter denke, die ständigen Arztbesuche. Die Bücher und Ratgeber die ich las weil ich nunmal keine Ahnung hatte und nicht unvorbereitet sein wollte. Den Geburtsvorbereitungskurs, die Zeit im Krankenhaus, die Hebammenbesuche.. und und und. Natürlich will ich nicht den Menschen und die Katze eins zu eins miteinander vergleichen, der Vergleich hinkt, das ist mir klar. Aber wie wir unseren Instinkt ausschalten und die Verantwortung abgeben, das irritert mich mitterweile. Man sollte viel mehr auf seinen gesunden Menschenverstand hören und auf die innere Stimme achten. Nicht soviel Angst vor allem haben. Und nicht alle Entscheidungsgewalt in die Hände anderer Menschen legen, nur weil sie einen weißen Kittel anhaben. Kritscher werden, hinterfragen. Und zwar alles.

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5 auf einen Streich: Damian, Amanda, Gonzo, Max, Linus

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Last not least: Papa Dave

Einen schönen Restsonntag wünsche ich Euch!

 

M´era Luna 2016

„Na Steffi, fährst du dieses Jahr auch wieder nach Wacken?“ „Nee, da hast du was falsch verstanden, ich war noch nie in Wacken, was soll ich da? Ich fahre immer aufs M´era Luna..“ (Interesse des Fragenden erlischt augenblicklich). Das M´era Luna ist augenscheinlich nicht so bekannt und auch lange nicht so groß wie das Heavy Metal Festival in Wacken. Nach Hildesheim kommen nur läppische 25.ooo Leutchen – und damit ist das Gothic-Festival auch schon ausverkauft. Obwohl der Run auf Hotels und jegliche anderen Unterkünfte sowie auf Karten für nächstes Jahr enorm ist. Ich habe bereits vorgesorgt, Hotelreservierung abgeschlossen und Karten bestellt – auf Vorkasse. Die Lieferzeit beträgt diesmal 10 Wochen. Das gab´s noch nie.. ohne Witz. Aber hätte ich mir ja denken können. Naivchen ich. Was ist die Definition von Wahnsinn? Immer das Selbe zu tun aber ein anderes Ergebnis zu erwarten? Oder so ähnlich.

Tja, jedes Jahr nahm ich mir vor, mich sofort nach Festivalende um alles zu kümmern. (Nach dem Konzert ist vor dem Konzert). Tat ich aber nie. Dafür aber alle anderen. Im März oder April des Folgejahres war zu spät und somit in 2016 Zelten angesagt. AGAIN. BFF redete mit Engelszungen auf mich ein, machte mir ein großes Zelt mit „2 Zimmer, Küche, Bad“ schmackhaft. Das war nicht die schlechteste Idee und ich bin ja mehr als froh, dass sie fähig ist so ein Ding aufzubauen. Ich stehe da mehr oder minder herum, sehe gut aus und genehmige mir den ersten Drink. Manchmal nehme ich auch eine Teleskopstange in die Hand und hantiere wichtig damit herum… ich bin eben ein Hotelfurzer, so jetzt ist es raus! Mein Lamento beginnt spätestens dann wenn ein paar Nacktschnecken guten Tag gesagt haben.

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Ich hatte mich innerlich bereits auf alles eingestellt, (vorübergehender Verlust der Privatsphäre, Zähne putzen in einer Reihe mit 20 anderen, usw.) nur nicht auf die Tatsache, dass, egal wie früh man anreist, man immer das Problem hat keinen Platz für sein Zelt zu finden.

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