Interieur-Träume und Alpträume

In puncto Einrichtung bin ich sehr eigen, oder sagen wir: speziell. Ich finde es immer toll, wenn Leute selbst Hand anlegen und kreativ sind. Finde ich schöner als aus dem Möbelhauskatalog wie abgebildet und geleckt. Mit keinerlei persönlicher Note wirken Wohnungen und Häuser doch eher wie ein Museum. Ich liebe es wirklich, Leuten in die Buden zu schauen. Bestenfalls darf ich noch Fotos schießen und da wären wir auch schon beim Thema:

The Porno Kitchen

Halloween 148

So einfach wie genial, ne Lichterkette in Einmachgläsern drapiert… in schöner Puff-Beleuchtung rosa/pink – I love !

 

Halloween 151

Einzelne Schrankelemente mit Dezifix-Folie beklebt, saucool im Tigerlook. Dahinter die Lieblingskatze aus dem Lieblingsfilm: Alice im Wunderland.

 

Halloween 150

Kompromisslos geht es weiter .. mit dem pinken Vorhang. Nothing else to say.

 

Halloween 155

..und einer Lampe wo ich mir gar nicht mehr so sicher bin woher die stammte. Sagte sie Flohmarkt? (Nennen wir es glamourös VINTAGE!!) Egal, jedenfalls geilo.

Da fallen mir zum Abschluss noch meine Interieur-Alpträume ein, die ich euch nicht vorenthalten möchte. Ich muss das einfach loswerden, sonst implodiere ich.  Diese Dinge lösen bei mir spontane Schnappatmung aus.. bbbääähhh:

-gekachelte Couchtische (das Allerschlimmste vom Allerschlimmsten)
-Zimmerspringbrunnen (am besten noch solche die Rauch speien..)
-Wohnzimmerbüffet (Gelsenkirchener Barock. Geht gar nicht)
-Poster mit fetten Babies in Blumentöpfen (Niedlichkeitsfaktor im Minusbereich)
-Namensschilder aus Salzteig (mit Sprüchen wie “hier kuscheln und streiten…” IGITT oder auf französisch: ISCHIDD!!
-Nacktbilder der Gastgeberin im Flur oder Wohnzimmer (selbst mein Hang zum Exhibitionismus hat Grenzen)

Karma! Alles Karma!

karmaaa

Wann habe ich eigentlich angefangen an Karma zu glauben? Wann habe ich angefangen über Karma nachzudenken? War es, als ich selber scheiße gebaut habe und dachte „Oh-oh Mädchen, DAS bekommst du zurück. Da hast du wirklich Scheiße gebaut!“ oder war es als mir selbst Unrecht angetan wurde und ich dachte „Hoffentlich zahlt das Schicksal DIR das mal heim!“

KARMA HAS NO DEADLINE

Ich schätze, es war so um 2011 als ich mich immer wieder sehr über eine bestimmte Sache und/oder Person ärgerte. Da ich mich leider in Dinge sehr reinsteigere, wurde ich prompt krank. Eine fette Angina, richtig übel. Ich sah aus, als hätte ich 2 Billardkugeln im Hals stecken. Ich wusste in diesem Moment, dass mein angestauter Ärger, meine Wut und mein Hass mich regelrecht krank gemacht hatten. Von da an versuchte ich mich selbst und meine “extremen” Gefühle im Zaum zu halten, ruhig zu bleiben, cool und gelassen. Um meiner Selbst willen.

HOW PEOPLE TREAT YOU IS THEIR KARMA; HOW YOU REACT IS YOURS

Heute noch, wenn mir etwas passiert was mich beschäftigt, kränkt, ängstigt oder verletzt, grüble ich: war das meine Strafe für.. whatever? Ich werde vom Schicksal bestraft für.. meine Sünden. Ist das wirklich so?

Dann geht es weiter, wie reagiere ich darauf was vorgefallen ist?

RED früher: Gleichermaßen zurückgeben, draufhauen. Auge um Auge. Zahn um Zahn. Wie du mir, so ich dir.

RED heute: Nicht in der Lage mit gleicher Münze heimzuzahlen, wegen: Glaube an Karma.  Was du nicht willst das man dir tu, das füg auch keinem anderen zu.

Heute reagiere ich eher besonnen, überlegt. Weil ich glaube: Karma´s coming back. Das heisst nicht, dass ich mir alles gefallen lasse. Aber leider werden einem manche Entscheidungen im Leben aus der Hand genommen, man hat keinen Einfluss darauf und muss tatenlos zusehen und die Verletzung über sich ergehen lassen.

I HOPE KARMA SLAPS YOU IN THE FACE BEFORE I DO

Ich schätze, im Großen und Ganzen kann man sein Leben nur eigenverantwortlich leben. Man muss wissen was man selbst vertreten kann und was nicht. Kann ich damit leben, kann ich mich selbst noch im Spiegel betrachten? Und auch SELBSTREFLEXION. Nicht zu verachten! Man sollte sich doch immer die Frage stellen, wie würde es mir dabei gehen, wenn… wie würde es mir gefallen wenn… was würde ich tun wenn….

WAS WIR DENKEN WERDEN WIR  -Buddha-

Ein weiter Baustein in diesem Kontext: Verantwortung übernehmen. Für die eigenen Taten, für das eigene Selbst. Ich bin der Meinung, man kommt nicht weit im Leben wenn man die Verantwortung nur abgibt und andere verantwortlich macht, so nach dem Motto: ich REAGIERE nur auf dich, ich habe das nur getan weil DU..  Das ist doch Kindergarten, bestenfalls Grundschulkindniveau und meist eine bilige Ausrede.

Für unsere Taten sind nur wir selbst verantwortlich, wir haben die Kontrolle darüber.

Aber keiner kann aus seiner Haut. Im Laufe der Jahre lernen wir uns selbst immer besser kennen. Was mich betrifft weiß ich:

Weder bin ich Jesus, noch habe ich Alzheimer.*
Ich verzeihe nicht. Und ich vergesse NIE. **

Eure RED ♥

*
**Das war aber schwere Kost heute ;-) wer die Ironie an manchen Stellen findet, der darf sie wie immer behalten. Nächstes mal gibbet wieder hübsches, stylisches.

 


			

Adidas Superskate

Samsung 127

New Babies in da House!

Die flachen Treter gönnen uns keine Pause. Der Nike-Hype wird quasi übergangslos abgelöst von der Adidas-Hysterie. Die Stan Smith-Welle hat uns total überrollt, man kommt nicht daran vorbei. Leider ist das gute Stück momentan für Normalsterbliche vergriffen *grrmmpf*- also musste ein Ersatz her. Und kein schlechter, wie ich finde. Guggt ihr obiges Bild. Mein Substitut.

Die Top Ten der Woche! Vol. 3

Heute: Wunschträume

1) Ich träume davon… zu sein wie Garance Doré. Nein. Garance Doré SEIN wäre super! ;-)
(Sie ist so talentiert und vielseitig, dass es mich krank macht. Und kommt dabei so verdammt sympathisch rüber. Manche Menschen haben wirklich alles!!) Liebe Garance, ich bin nicht neidisch, nur ehrfürchtig ♥)

2) Ich wünsche mir… aussprechen zu dürfen und wirklich GEHÖRT zu werden. Nicht immer noch lauter und schneller reden müssen weil der Gegenüber nur wartet bis er mit Reden dran ist. Aber in dieser Zeit eben nicht aufmerksam ist, sondern seine eigene Rede im Kopf vorbereitet.

3) Ich träume davon… dass Dummköpfe mehr an sich zweifeln und die Klugen mehr Selbstsicherheit bekommen. Seltsamerweise haben Erstere brutal viel Selbstbewusstsein, machen und tun ohne Probleme. Und Zweitere hadern, zweifeln, überlegen, fragen nach.. obwohl sie einfach erfolgreich loslegen könnten.

4) Ich wünsche mir… quid pro quo. Wenn ich etwas gebe, bekomme ich etwas zurück(?!!). Vor allen Dingen in moralischer und zwischenmenschlicher Hinsicht. Materiell und finanziell sind wir nicht alle gleichgestellt, aber was die Moral betrifft, da gibt es keinen Geldbeutel!

5) Ich träume davon… dass Frauen nicht für´s Dünnsein gelobt werden, sondern für das was sie leisten. Was läuft da schief? (“Ach, sie ist ja soooo schön dünn, ach könnte ich nur auch so hungern/sporteln/diszipliniert sein.” “Ach ja sie hat nen tollen Job, aber in Kleidergröße 34 würde sie besser aussehen, ich finde sie hat zugelegt!” Da werden wirklich tolle Frauen wegen mangelnder Size Zero abgewertet? Abartiger Scheiß!

6) Ich wünsche mir… jeden Satz nur einmal sagen zu müssen. (Siehe auch Pkt.2) Mich frustriert ungemein, wenn ich mich ständig wiederholen muss. Es kotzt mich zugegebenermaßen an!!

7) Ich wünsche mir… Pünktlichkeit bei Verabredungen (Respekt!) denn “meine Zeit ist nicht wertvoller als deine” – und umgekehrt. (Jaja, ich weiß “10 Minuten zu spät, das ist mein Zauber” – Zitat Carrie Bradshaw.)

8) Ich träume davon… nicht verurteilt zu werden. (Ein beliebter Volkssport unter Müttern, wo es doch so viel wichtiger wäre sich gegenseitig zu unterstützen. Und zwar in jeglicher Hinsicht.)
Warum muss es jucken ob die Bude gerade geputzt wurde oder nicht, ob sich im Kühlschrank “nur” vegetarische Kost befindet, wie groß oder klein das Auto ist.. usw.) Schwachsinniger Marathon der Nichtigkeiten. Würg.

9) Ich wünsche mir… Gespräche face to face und nicht face to Smartphone / face to Smartphone. Von wegen Zeitgeist, respektlos trifft es da schon eher. Und das fatale ist, ich muss mich selbst zügeln um nicht ständig auf das Display zu glotzen. Ja, es ist definitv eine Sucht!

10) Ich wünsche mir und träume davon, mir nicht mehr so viele Gedanken um alles Mögliche zu machen und das verdammte Kopfkino temporär ausschalten zu können. Leider kann man sich nicht um alles kümmern und es nicht jedem recht machen. So schön das auch wäre, die Erfahrung hat gezeigt dass das ein Ding der Unmöglichkeit ist. Also heißt es: klarkommen mit Anecken, Differenzen, Kritik und manchmal auch Zoff.

Phase grün! Phase grün! Phase grün!

Sie dauert immer noch an und kein Ende ist in Sicht. Ich denke, die Farbe passt gut zu den roten Haaren (Yeah! Ich bin endlich wieder rot!) und zur blassen Haut. UND überlässt mich der Illusion, ich hätte etwas mit Mrs. Joan Harris aus „Mad Men“ gemein.

Hier: die wunderbare Christina Hendricks

Joan-Harris

(Quelle: www.popsugar.com/entertainment/photo-gallery/20155931/Joan-Harris)

 

Hier meine Wenigkeit, als Hochzeitsgast aufgerüscht:

024

103 098 097

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