#ootd: Sommertrench

An die Wetter-Ups and Downs in Deutschland habe ich mich mittlerweile so gewöhnt wie an dieselbigen meines Lebens. Hoch, runter, mittel, sonnig, trüb, bombig, deprimierend, Achterbahn – und wieder von vorne. Gestern 27 Grad, heute nur noch 12 und so weiter und so fort.. zum Glück besitze ich inzwischen einen luftig leichten Sommertrenchcoat in meiner Traumfarbe: Puder. Der bewahrt mich zwar nicht vor Kummer, Kopfstreß und Schwachmaten aber hält die morgendliche Kühle von mir fern. Und das ist doch schon mal was!

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…trippel…

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Die Top Ten der Woche! Vol. 7

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Heute: Sexismus im Alltag

1. Wir könnten einen Werkunterricht für JUNGS veranstalten, denen können wir wenigstens einen Hammer in die Hand geben!
Mein Kopf singt langsam auf die Tischplatte.Ich gebe unkontrolliert Laute von mir – Tourette nicht unähnlich. 

2. Und wie wäre es mit Tanzunterricht für Mädchen? Frau W., hat ihr Sohn Paul auch Interesse? (Kichern..)
Ich bekomme Blitzherpes, ich merke es ganz genau. Ich spüre es bitzeln.. und mein linkes Auge zuckt so nervös als hätte ich zuviel Fernsehen geschaut.

3. Der Kühlschrank sollte dringend mal abgetaut werden! Hier! (Kollege öffnet demonstrativ  den Kühlschrank, schlägt mit der Faust aufs Eis).
Mach es doch selbst!? Mein Zorn dauert ca. 80 Wochen. Damit bin ich der Running Gag und werde ab sofort Alice Schwarzer genannt. Wenn ich die Wahl zwischen Verona und Alice hab – dann bin ich verdammt nochmal Alice!

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New in: Melons

Gekauft: mal wieder zu viele Schuhe.

Gedacht: ich habe doch erst vor kurzem einige Paare weggeworfen bzw. weggegeben, na diese Lücke muss ich doch wieder füllen – rechtfertige ich mich vor mir selbst, und vor meinem Partner. Dann kommt mir ein erschreckender Gedanke: bin ich eine oberflächliche Ziege, eine von zu vielen Möchtegern-Carrie Bradshaw´s die zu oft und zu lange Sex and the City in Dauerschleife geglotzt haben? Gebe ich auch solche ultra langweiligen Sprüche über meine(n) Schuhsammlung, Tick und mein ach so tolles Ankleidezimmer von mir (die mir von bestimmten Personen total auf den nicht vorhandenen Sack gehen ) und wo ich inzwischen die Ohren von innen zuklappe und nur noch weißes Rauschen höre. Ähnlich der buchstäblichen Muschel die man sich an die Ohren hält um „das Meer rauschen zu hören.“

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Alltagsoutfit – Johnny Cash

Einer meiner absoluten Lieblingsfilme ist „Walk the line“, ich könnte ihn immer und immer wieder ansehen. Nicht weil ich Countrymusik so mag, dem ist absolut nicht so, ich mag die Lovestory unheimlich. Vor allen Dingen deshalb weil sie wirklich so passiert ist und Johnny Cash unheimlich sympathisch rüberkommt. Trotz seiner Fehler, Schwächen und Süchte fand er zu seiner großen Liebe und es gab ein Happy End. Man weiß genau wie der Film endet und trotzdem oder gerade deshalb fließen bei mir am Ende Tränen biblischen Ausmaßes. Nicht zuletzt hatte er großartigen Style und Attitüde, der Man in black.

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Pseudoliberalität.

Jeder wie er mag. Jeder nach seiner Fasson. Das soll jeder halten wie er will. Jedem das Seine.

Örk. Wer kennt sie nicht, diese pseudo-liberalen Sprüche. Vor allem mit Letzterem habe ich so meine minikleinen Probleme. Alles was einst zynisch in dicken Eisenlettern über einem KZ prangte finde ich persönlich in Redewendungen nicht sehr angebracht. Man stelle sich nur vor, man trottet Montagmorgens unmotiviert zur Arbeit und wird prompt von Kollegen getröstet: ach komm schon, Arbeit macht frei! Nee, oder?! Darum schüttelt es mich jedesmal wenn in Gesprächen und Diskussionen egal welcher Art, keine Haltung eingenommen und gezeigt wird, sondern oftmals der Abschlusssatz die sinnlose Phrasendrescherei krönt: ach – jedem das Seine! Igitt. Warum reden wir dann überhaupt?

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Hamsterdam.

Kürzlich verschlug es mich nach Amsterdam. In die Stadt der Tulpen, Fahrräder und Kiffer, haha! Im Ernst: die Stadt hat natürlich viel mehr zu bieten als nur diese Dinge. Und doch steckt in jedem Gerücht ein Körnchen Wahrheit. Die riesige Anzahl der Coffeeshops bestätigt die Vermutung, nur die viel zitierte Aussage „Touris dürfen da überhaupt nicht mehr rein!“ ist kompletter Unfug. Tatsächlich hat Amsterdam mehr Fahrräder als Einwohner an der Zahl – und diese fahren halsbrecherisch. Killer Bikes! Kultur wird nicht gerade klein geschrieben, es gibt viele Museen wie z.B. das Rembrandt-Haus, Van Gogh-Museum, Anne Frank.. um nur einige zu nennen. Eine Grachtenfahrt bei schönem Wetter empfiehlt sich, ebenso wie ein Besuch im berühmten Wachsfigurenkabinett Madame Tussaud´s. Sich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fortzubewegen ist unkompliziert und günstig , hier sei die „I amsterdam City Card“, mit der man zahlreiche Vergünstigungen bei Eintrittsgeldern, Verkehrsmitteln und Restaurants bekommt, erwähnt. Jedes Jahr im August findet in Amsterdam die „Amsterdam Gay Pride“, eine der größten und schillerndsten Homosexuellenparaden Europas, statt. Genau das Richtige in einer der liberalsten Städte der Welt – was Drogenpolitik und Sex angeht. Was ich gesehen habe war wirklich wunderschön, die Stadt ist toll und die Menschen auch. Man kann Spaß haben ohne Ende und sie ist nur 1 Flugstunde entfernt. Amsterdam = crazysexycool. Am besten lässt man die Bilder einfach auf sich wirken, ich finde, sie sagen mehr als ich es auszudrücken vermag.

for Amsterdam-Pics please click here…

#ootd: Schwarz und spitz

Endlich gab es mal wieder neue, spitze Schluffen für mich. Die ersten dieser Machart bekam ich mit 14. Sie waren aus Wildleder, schwarz, brutal spitz und hatten „coole“ Silberschnallen, unheimlich gruftimäßig für damalige Verhältnisse. Also das, was man heute „goth“ nennt. Ich fand sie toll. Wenn man es sich überlegt hat sich mein Geschmack seither nicht wirklich geändert 😉 Sei es drum. Ich musste am Samstag improvisieren, da ich nicht mit nur 10 Grad gerechnet hatte. Also gab es unter die dünne Haremshose eine Leggins und on top die Windbreaker die ich ewig nicht getragen habe. Warum bleibt mir selbst ein Rätsel. Mit Sicherheit so ein scheiß Luxusproblem, zuviele Jacken, zuviel Wald und Bäume – ihr kennt das. Weggeben kommt nicht in Frage, ich bin kein Messie – ich bewahre gerne.
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Happy Sunday ihr Lieben!